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365 Tage Notdienst

    Tiermedizinische Versorgung auf höchstem fachlichen und technischem Niveau


    Neben dem gesamten Spektrum der Kleintiermedizin ist die Augenheilkunde ein besonderer Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit.

    Der Praxisinhaber Dr. Michael Barkhoff ist seit vielen Jahren auf diesem Gebiet tätig. Mitgliedschaften in diversen einschlägigen Gesellschaften wie Dortmunder Kreis (DOK), Fortbildungsgemeinschaft Veterinärophthalmologie (FVO), European Society of Veterinary Ophthalmology (ESVO). International Society of Veterinary Ophthalmology (ISVO) und zahlreiche Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zeugen davon.
     


    Unsere Klinik ist mit ihrem Inhaber von der Tierärztekammer Niedersachsen als Weiterbildungsstätte für den Bereich „Augenheilkunde beim Klein- und Heimtier“ und "Augenheilkunde beim Pferd" anerkannt. Dr. Barkhoff ist Mitglied der entsprechenden Prüfungsausschüsse bei der Tierärztekammer Niedersachsen.

     

    In unserer Klinik werden alle Tiere mit Augenproblemen von Kanarienvogel bis Bartagame über Hund und Katze, Pferd und Rind bis zum Trampeltier und Elefant fachkundig behandelt.

    Ophthalmologische Gutachten

    Dr. Barkhoff ist offizieller Gutachter für die Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen. Er ist Mitglied im Dortmunder Kreis (DOK), der für Deutschland die entsprechende Zertifizierung für das European College of Veterinary Ophthalmologists (ECVO) vornimmt. 

    Was ist für eine Zuchtuntersuchung zu beachten?

    - Ihr Tier muss einen Mikrochip haben

    - Zur Untersuchung sind die Ahnentafel und ggf. bereits vorhandene Unterlagen von früheren Augenuntersuchungen, sowie Ergebnisse von Gentests zu erblichen Augenerkrankungen mitzubringen

    Zusätzlich ist Dr. Barkhoff als Gutachter bei gerichtlichen Auseinandersetzungen im veterinärophthalmologischen Bereich tätig.

     

    Wichtige Informationen

    Blutdruckmessung ist besonders bei älteren Katzen sehr wichtig, da ein nicht erkannter Bluthochdruck zu schweren Veränderungen im hinteren Augenabschnitt führen kann, die eine vollständige Erblindung zur Folge haben.

    Computertomografie (CT) des Kopfes ist als zusätzliche Untersuchung erforderlich, um die optisch nicht zugänglichen Bereiche hinter dem Auge, den Sehnerven und das Gehirn darzustellen, wenn vermutet wird, dass das Problem (z.B. Abszesse, Tumoren) dort zu suchen ist.  

    Elektroretinogramm (ERG) zur Untersuchung der Funktion der Netzhaut. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Untersuchung der feinen elektrischen Ströme, die bei einem Lichteinfall auf die Netzhaut entstehen. Hiermit kann untersucht werden, ob die Netzhaut (Retina) normal oder eingeschränkt reagiert oder womöglich gar nicht mehr arbeiten kann.

    Fluoreszeintest zur Identifikation einer Verletzung der Hornhaut. Der Farbstoff Fluoreszein wird in das Auge eingebracht und färbt die Bereiche der Kornea an, die eine Schädigung erlitten haben. Mit Hilfe von blauem Licht kann dieser Bereich dann einer genauen Inspektion unterzogen werden.

    Fundusfotografie dient der Dokumentation von Befunden und ermöglicht damit den Vergleich mit Vorbefunden bei Kontrollen. Nur so kann objektiv beurteilt werden, ob eine Verbesserung oder Verschlechterung eingetreten ist. Bei der Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen ist die fotografische Dokumentation Pflicht.

    Gonioskopie ist die Untersuchung des Kammerwinkels. Diese Untersuchung ist notwendig bei Patienten, die in Gefahr sind an einem Glaukom (Grüner Star) zu erkranken oder bereits betroffen sind. Hier sind bestimmte Hunderassen besonders gefährdet, z.B. Basset, Sibirian Husky, American Cocker Spaniel oder Elo. Zur Untersuchung wird nach einer Lokalanästhesie eine spezielle Linse auf das Auge aufgesetzt, mit der man den in Frage stehenden Bereich gut beurteilen kann. 

    Ophthalmoskopie ist die Untersuchung des Augenhintergrundes, also der Netzhaut (Retina) und des Sehnervens mittels einer direkten und/oder indirekten Spiegelung. Dazu werden ein spezielles Ophthalmoskop und verschiedene Linsen verwendet. Der Augenhintergrund unserer Haustiere hat ein sehr variables Aussehen. Deshalb sind nicht nur die entsprechenden Instrumente, sondern auch ein solides Fachwissen und Erfahrung notwendig, um die Befunde interpretieren zu können.

    Digitales Röntgen kann erforderlich sein, um Veränderungen an der knöchernen Augenhöhle (Orbita) zu diagnostizieren oder mittels Kontrastmitteldarstellung den Verlauf des Tränennasengangs darzustellen.

    Der Schirmer Tränentest ist eine häufig genutzte Untersuchungsmethode, um mit speziellen saugfähigen Papierstreifen die Tränenproduktion eines Patienten zu bestimmen. So kann ein trockenes Auge erkannt werden. Ein normales Hundeauge sollte innerhalb von 60 sec mindestens 15mm eines Teststreifens benetzen.

    Eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) am Auge wird durchgeführt, um die inneren Strukturen eines Auges zu vermessen oder anschaulich zu machen, wenn eine direkte Einsicht in ein Auge z.B. durch Blutungen verhindert ist. Außerdem können so auch die Bereiche direkt hinter dem Augapfel in der Augenhöhle untersucht und vermessen werden.

    Die Spaltlampenuntersuchung ist die wichtigste Standarduntersuchung, die am Auge genutzt wird. Dabei werden mittels starker mikroskopischer Vergrößerung die vorderen Augenabschnitte wie Lider, Bindehaut, Hornhaut, vordere Augenkammer und Linse untersucht. Die Spaltlampe ist Bestandteil fast jeder ophthalmologischen Untersuchung. Viele Erkrankungen können nur mit Hilfe der Spaltlampenuntersuchung erkannt werden.

    Tonometrie ist die Messung des Augeninnendrucks. Sie wird mit einem speziellen Druckmessgerät nach Lokalanästhesie der Hornhautoberfläche festgestellt. Der normale Augeninnendruck bei Hund und Katze liegt etwa zwischen 10 und 18mmHg, sollte jedoch 25mmHg nicht überschreiten.